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Tolle Idee von Realschülern (20.01.2012)
Die Mädchen und Jungen der Klasse 7b der Realschule Bockum-Hövel hatten eine ganz tolle Idee. Während des Tages der offenen Tür veranstalteten sie ein „Multi-Kulti-Kochen" und verkauften ihre Finger-food-Produkte aus aller Herren Länder an die Besucher. Das Geld, das an diesem Tag eingenommen wurde, sollte dem Spaghetti-Club gespendet werden. Über die 84,09 Euro freuten sich Birgitt Hentrey (links) und Pfarrerin Elke Daasch (Dritte von rechts) um so mehr, weil es ein tolles Beispiel dafür sei, wie Jugendliche anderen Jugendlichen helfen können, und vor allem darüber, dass die Realschüler selbst auf diese Idee gekommen waren. • Foto: Ackermann
Die Realschule hat BOB!
Bezirksvorsteher Udo Helm, Oberbürgemeister Thomas Hunsteger-Petermann und Schulleiterin Helga Günther freuen sich über das neue Berufsinformationsbüro der Realschule
Die Realschule Bockum-Hövel hat jetzt auch ein Berufsorientierungsbüro (BOB). Die alte Lehrküche wurde zurückgebaut zu einem schönen großen hellen Raum, der zukünftig zentraler Anlaufpunkt für alle Aktionen zur Berufswahl sein wird. In diesem Raum findet nicht nur wöchentlich die Berufsberatung mit Heike Kalb von der Agentur für Arbeit statt, sondern künftig auch alle Besprechungen bezüglich Werksbesichtigungen, Bewerbungstraining (SchuB), Training zu „Fallen in Vorstellungsgesprächen", Training zur Selbstpräsentation und die Vorstellung durch externe Experten eines so genannten Kommunikations-knigges mit der entsprechenden Umsetzung in der Praxis. In Zukunft können die Schülerinnen ihr „BOB" nutzen, um Bewerbungen zu formulieren, im Internet nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen zu recherchieren und sich mit Hilfe einer wachsenden Materialsammlung über neue Berufsbilder zu informieren. Darüber hinaus wird die Schulverwaltungs-Assistentin in diesem Raum als Ansprechpartnerin für Partnerbetriebe da sein.
Zwei Schwerpunkte hat sich die Realschule vorgenommen: Sie möchte die Zusammenarbeit mit den Eltern durch kleine Seminare über neue Berufsbilder stärken und den gegenseitigen Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen den Schülern unterschiedlicher Jahrgangs stufen fördern, die dann in diesem Raum nach Interessen getrennt, stattfinden können. Das alles wäre ohne die Unterstützung durch die Stiftung „Partner-fuer-Schule" im Projekt „Zukunft Fördern - Vertiefte Berufswahlorientierung gestalten" nicht möglich gewesen. Durch den Betrag von 5000 Euro konnte die Realschule die Einrichtung mitfinanzieren und die Experten für die Seminare honorieren. Gefördert wird das Projekt außerdem durch den Europäischen Sozialfond und das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW und durch den Schulträger.
Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann betonte in seinen Grußworten, dass es nicht ohne die Eltern gehe. Die Bedeutung der Berufswahlorientierung in den Schulen nehme weiterhin zu. Um sich als Schülerin oder Schüler in dem wachsenden Angebot der unterschiedlichsten Berufe zurechtfinden zu können, sei eine Unterstützung der Schule notwendig. Der OB sagte, er freue sich mit der Realschule, dass auch sie jetzt zum Kreis derer gehöre, die über einen solchen Raum - das Berufsorientierungsbüro - verfügen. |